09.03.2026
Darmkrebs zählt nach wie vor zu den häufigsten Krebserkrankungen – zugleich gehört er zu den am besten vermeidbaren, wenn Vorsorgeangebote rechtzeitig wahrgenommen werden. Anlässlich des Darmkrebsmonats März lädt das Krankenhaus Tauberbischofsheim am Donnerstag, 12. März 2026, um 18:30 Uhr zu einem öffentlichen Vortragsabend in den Konferenzraum des Krankenhauses ein.
Unter dem Titel
„Darmkrebsprävention – auch für Dich!“ informieren Fachärzte aus der Region
über aktuelle Möglichkeiten der Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Ein
Schwerpunkt des Abends liegt auf der Darmspiegelung. „Die Koloskopie ist nach
wie vor die zuverlässigste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen oder
sogar zu verhindern“, betont Dr. med. Florian Grabs, Facharzt für Gastroenterologie
aus Tauberbischofsheim. Wichtig sei dabei auch die Aufklärung: „Viele Menschen
haben unnötige Ängste – eine gute Information kann hier viel Sicherheit geben.“
Auch Dr. med.
Klaus Innig, Chefarzt der Inneren Medizin am Krankenhaus Tauberbischofsheim, geht
auf den Ablauf der Untersuchung ein. „Uns ist es wichtig, transparent zu
erklären, was bei einer Koloskopie tatsächlich passiert und welche typischen
Befunde wir sehen“, sagt Dr. Klaus Innig. Moderne Verfahren hätten dazu
beigetragen, die Untersuchung für die Patientinnen und Patienten deutlich
schonender zu machen.
Über aktuelle
diagnostische und therapeutische Möglichkeiten spricht Dr. med. Stanislaus
Reimer, Sektionsleiter Gastroenterologie am Caritas-Krankenhaus Bad
Mergentheim. „Heute können wir viele Veränderungen im Darm bereits während der
Untersuchung gezielt behandeln“, erläutert Dr. Reimer. Gleichzeitig sei die
Sicherheit der Patientinnen und Patienten in den vergangenen Jahren weiter
verbessert worden.
Sollte dennoch
ein operativer Eingriff notwendig werden, stellt Prof. Dr. Peter Baier,
Chefarzt der Allgemeinchirurgie am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim sowie am
Krankenhaus Tauberbischofsheim, moderne chirurgische Konzepte vor. „Dank
schonender Operationsverfahren und eines strukturierten
Komplikationsmanagements können wir die Belastung für die Betroffenen deutlich
reduzieren“, so Prof. Dr. Baier.
Im Anschluss an
die Vorträge besteht die Möglichkeit, an einer Führung durch die
Endoskopieräume teilzunehmen. Bei einem gemeinsamen Imbiss können zudem
persönliche Fragen an die Referenten gestellt und Gespräche geführt werden.
Die Teilnahme an der
Veranstaltung ist kostenfrei. Parkplätze auf dem Krankenhausgelände stehen
kostenlos zur Verfügung, ebenso kleine Snacks und Getränke. Zur Anmeldung: https://www.khtbb.de/khtbb/veranstaltungen/termine/Vortragsabend-Geh-039-zur-Vorsorge.php