17.09.2025
Den Abschluss Ihrer dreijährigen Ausbildungszeit hat die Klasse 2225 H des Bildungszentrum Gesundheit und Pflege am Krankenhaus Tauberbischofsheim am Freitag im Konferenzraum des Krankenhauses gefeiert: 13 junge Pflegefachfrauen und ein Pflegefachmann haben ihr Examen erfolgreich bestanden. Lisa Baumann und Anna Miliou legten mit einem Notendurchschnitt von jeweils 1,3 Bestleistungen ab.
Den Abschluss Ihrer dreijährigen Ausbildungszeit hat die
Klasse 2225 H des Bildungszentrum Gesundheit und Pflege am Krankenhaus
Tauberbischofsheim am Freitag im Konferenzraum des Krankenhauses gefeiert: 13
junge Pflegefachfrauen und ein Pflegefachmann haben ihr Examen erfolgreich
bestanden.
In festlicher Runde mit Angehörigen, Lehrkräften und
Praxisanleitern blickten die frisch examinierten Pflegefachpersonen auf ihre
Ausbildungszeit zurück und feierten den abschließenden Erfolg.
Thomas Wigant, Verantwortlicher Bildungszentren, BBT-Gruppe,
eröffnete die Feier mit persönlichen Worten und einem Augenzwinkern. Prüfungen
seien immer auch Glücksfragen, zitierte er Wilhelm Busch, doch betonte er: „Sie
haben nicht nur Glück gehabt, sondern sich mit viel Fleiß und
Durchhaltevermögen hervorragend vorbereitet. Sie selber sind ein Glücksfall für
die Menschen, denen Sie künftig begegnen werden.“
Besonders nah an der Klasse war Klassenlehrer und
Bereichsleiter Norbert Stolzenberger, der die Entwicklung der jungen Fachkräfte
über die drei Jahre miterlebt hat. „Wir feiern heute Ihren langen, gemeinsamen
Weg, Ihre Ausdauer und Ihre Stärke. Sie dürfen stolz auf sich sein – und ich
bin es auch.“ Mit einem Lächeln erinnerte er an gemeinsame Erlebnisse wie
Projektwochen in den Bergen, Sommerfeste oder das eine oder andere spontane
Klassenritual, die aus der Gruppe eine Gemeinschaft machten: „Es waren die
schönsten drei Jahre im Leben mancher von Ihnen – und das sagt viel über den
Zusammenhalt.“
Pflegedirektor Holger Kraft ordnete die Bedeutung des
Examens nicht nur fachlich, sondern auch politisch ein. Angesichts des
eklatanten Personalmangels sagte er: „In Deutschland fehlen je nach Schätzung
zwischen 90.000 und 350.000 Pflegekräfte. Der Applaus während der Corona-Zeit
ist längst verhallt, die versprochenen Reformen blieben aus. Statt Entlastung
erleben wir noch mehr Bürokratie.“ Umso wichtiger sei der Nachwuchs, der nun
ins Berufsleben starte: „Ihr habt einen der schönsten und gleichzeitig
anspruchsvollsten Berufe der Welt erlernt. Stellt euch den Herausforderungen,
seid offen für Veränderungen und erweitert stetig eure Fachkompetenz. Pflege
braucht Menschen wie euch – engagiert, kompetent und mutig.“
Auch die Absolventinnen und der Absolvent selbst kamen zu
Wort. In ihrer Ansprache hieß es: „Nach drei Jahren voller Höhen und Tiefen
halten wir heute stolz unser Abschlusszeugnis in den Händen. Wir haben nicht
nur Fachwissen erworben, sondern auch viel über Menschlichkeit, Verantwortung
und über uns selbst gelernt. Wir sind als Klasse wie eine Familie
zusammengewachsen. Wir hoffen, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren.“
Die Feierstunde endete mit der Übergabe der vorläufigen
Zeugnisse und einer Brosche, auf der der heilige Christophorus abgebildet ist,
der Schutzheiligen der Reisenden – er soll die jungen Pflegefachkräfte, auf
ihrem weiteren Weg begleiten und beschützen. Für die 14 frisch examinierten
Pflegekräfte beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – ob im Krankenhaus, in der
Altenhilfe oder im ambulanten Dienst. Und eines wurde deutlich: Sie starten mit
einem großen Maß an Fachwissen, Empathie und Zusammenhalt in ihre berufliche
Zukunft.
Die jungen
Pflegekräfte sind:
Stephanie Amend (Külsheim-Steinfurt), Lisa Baumann (Buchen),
Le Bui Thi (Lauda-Königshofen), Arijana Ferati (Bad Mergentheim), Silena
Girbone (Grünsfeld), Nele Glatzel (Freudenberg-Ebenheid), Dawud Imamovic
(Königheim), Xenia Kiesel (Kist), Flávia Koch Aires (TBB), Emilia Lecour
(Wertheim), Yesfir Mansurova (TBB), Anna Miliou (Höpfingen), Marzena Nowak (Bad
Mergentheim), Justyna Podlasin-Rostocka (Hardheim).