19.02.2016

Depression – die heimliche Volkskrankheit?

Depression – die heimliche Volkskrankheit?

Das Krankenhaus Tauberbischofsheim und das Caritas-Krankenhaus sind am 20. und 21. Februar mit einem gemeinsamen Stand auf der Gesundheitsmesse im Kurhaus in Bad Mergentheim vertreten. Am Sonntagvormittag, 11:30 Uhr, hält der Psychiater und Psychotherapeut Chefarzt Dr. Mathias Jähnel einen Vortrag zum Thema Depression und steht anschließend für Fragen am Stand bereit.

Am Samstag steht ab 11 Uhr das Thema Schilddrüsenerkrankungen im Mittelpunkt. Nach ihrem Vortrag um 11:30 Uhr demonstriert Oberärztin Dr. Franziska Fenner vom Caritas-Krankenhaus Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse am Stand und informiert über verschiedene Therapiemöglichkeiten. Am Nachmittag ab 14 Uhr beantwortet Chefarzt Prof. Dr. Christoph Eingartner Fragen rund um das Thema Gelenkschmerzen. Er zeigt verschiedene Modelle von künstlichen Hüft- und Kniegelenken und erläutert die Möglichkeiten der Therapie. Unterstützend gibt die Physiotherapieschule Sanitas den Besuchern Anleitung zu praktischen Übungen für den Alltag mit einem künstlichen Gelenk.

Am Sonntagvormittag steht der Psychiater und Psychotherapeut Chefarzt Dr. Mathias Jähnel nach seinem Vortrag um 11.30 Uhr für Fragen zum Thema Depression und den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten am Stand bereit. Das Team der Physiotherapieschule Sanitas zeigt außerdem praktische Übungen, um Schwindel vorzubeugen oder zu mindern. Am Nachmittag ab 14 Uhr demonstriert der Neurologe Oberarzt Dr. Jochen Ulzheimer eine neue Methode zur Diagnose von entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Das moderne OCT-Gerät ermöglicht dabei quasi Einblicke direkt ins Gehirn. Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist eine in der Augenheilkunde seit Jahren bewährte Methode, mit deren Hilfe man innerhalb von Sekunden die Dicke der Netzhaut und ihrer einzelnen Schichten vermessen kann. Augenärzte können damit etwa den Grünen Star (Glaukom) und die altersabhängige Makuladegeneration (AMD), ein Netzhautleiden an der Stelle des schärfsten Sehens, erkennen. Ähnlich wie bei einer Ultraschall-Untersuchung werden dabei einzelne Gewebeschichten der Netzhaut berührungslos mit einem schwachen Laser abgetastet und in präzisen 2- und 3D-Bildern dargestellt. Der Zustand der Netzhaut auf diesen Darstellungen kann auch Aufschluss über andere Erkrankungen des zentralen Nervensystems geben.
An beiden Tagen gibt es außerdem Informationen über verschiedene Wohnformen im Seniorenzentrum Haus Heimberg und im Seniorenzentrum St. Barbara Grünsfeld.

Das Programm am Stand im Überblick:

Samstag, 20.2.2016:
11-14 Uhr  Die Schilddrüse und ihre Erkrankungen
Vortrag (11:30 Uhr); Oberärztin Dr. Franziska Fenner demonstriert Ultraschall der Schilddrüse

11-15 Uhr  Zurück ins aktive Leben mit einem künstlichen Gelenk
Physiotherapeutin Susanne Oed gibt Tipps und zeigt praktische Übungen 

14-16 Uhr  Hilfe bei Gelenkschmerzen
Chefarzt Prof. Dr. Christoph Eingartner informiert 

14-17 Uhr  Früherkennung bei Brustkrebs
MammaCare-Trainerin Regina Almandinger demonstriert Brustuntersuchung

11-16 Uhr  Gegen das Vergessen
Die Memory-Gruppe des Seniorenzentrums stellt sich vor

Sonntag, 21.2.2016:
11-14 Uhr  Schwindel - ein Symptom viele Ursachen
Physiotherapeutin Vibeke Hansen gibt Tipps und zeigt praktische Übungen 

11:30-14 Uhr  Depression - die heimliche Volkskrankheit?
Vortrag (11:30 Uhr); anschließend steht Chefarzt Dr. Mathias Jähnel am Stand für Fragen zur Verfügung

14-17 Uhr  OCT - Blick ins Gehirn
Oberarzt Dr. Jochen Ulzheimer demonstriert die Optische Kohärenztomographie

11-16 Uhr  Fast wie zu Hause - Leben im Seniorenzentrum
Heim- und Pflegedienstleiterin Silvia Müller stellt variable Wohnformen im Seniorenzentrum Haus Heimberg und im Seniorenzentrum St. Barbara Grünsfeld vor