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Wirbelsäule und Gelenke schonend behandeln

Konservative Orthopädie Untersuchung

Akute und chronische Gelenk- und Rückenbeschwerden führen bei vielen Patienten zu massiven Beeinträchtigungen im Alltag, im Beruf und in der Lebensqualität. Akute Schmerzzustände können bei unzureichender Behandlung in einen chronischen Schmerz übergehen und erhöhen dadurch den Leidensdruck. In der Abteilung für Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie am Krankenhaus Tauberbischofsheim bietet ein interdisziplinäres Team aus Fachärzten für Orthopädie sowie Spezielle Schmerztherapie, Psychiatern und Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten sowie einer speziell qualifizierten Pflegekraft (Pain Nurse) ein komplexes nicht operatives Behandlungskonzept orthopädischer Erkrankungen an. Dabei verfolgen unsere Spezialisten ein ganzheitliches Behandlungsmodell, da Schmerzen, insbesondere chronische Schmerzen, meist nicht nur eine Ursache haben.

Für jeden Patienten wird nach eingehender Diagnostik ein persönlicher Therapieplan erstellt und im Verlauf der Behandlung an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Dabei werden nicht nur orthopädische und somatische Störungen mittels manualmedizinischen und physiotherapeutischen Methoden behandelt sondern auch emotionale und psychosoziale Einflüsse des Erkrankungsbildes therapiert. Ergänzend erfolgt der Einsatz moderner Diagnostik- und Therapiegeräte sowie interventionelle Verfahren.  

Die Manuelle Medizin verbunden mit osteopathischen Anteilen ist eine gelenkschonende und risikoarme Methode zur Diagnostik und Behandlung, die durch bestimmte Handgriff-Techniken funktionelle Störungen der Gelenke feststellen und die daraus resultierenden Erkrankungen des Bewegungssystems bessern oder beseitigen kann. Zudem werden ärztlicherseits moderne Verfahren wie gezielte Infiltrationstherapien an Wirbelsäule und Gelenken unter Einsatz bildgebender Kontrolle (Ultraschall, Röntgen und CT), Neuraltherapie und komplementärmedizinische Verfahren wie Akupunktur nach den Prinzipien der TCM, angewendet.

Unser Streben ist es, im Rahmen unserer ganzheitlichen Herangehensweise und Behandlung, auch über den stationären Aufenthalt hinaus, eine nachhaltige Behandlungsstrategie zu erarbeiten und dies dem Patienten zu vermitteln.

Stationäre Aufnahme

Bitte vereinbaren Sie mit uns einen Termin für eine Voruntersuchung und das Aufklärungsgespräch, Tel. 09341 800-1261. Hier besprechen wir gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen und treffen alle notwendigen Vorbereitungen für Ihren stationären Aufenthalt.

Bei der anschließenden stationären Aufnahme melden Sie oder Ihre Angehörigen sich bitte bei der Patientenaufnahme neben der Information zu dem vereinbarten Zeitpunkt. Dort werden Sie nach einigen persönlichen Daten, nach Ihrer Krankenversicherung, gegebenenfalls nach Ihrem Arbeitgeber, nach Ihrem Hausarzt und dem Einweisungsschein gefragt. Außerdem wird man Ihnen dort den Behandlungsvertrag zur Unterschrift vorlegen, der die vertraglichen Beziehungen zwischen Ihnen und dem Krankenhaus regelt. Gleichzeitig werden Sie auf unsere Wahlleistungen hingewiesen, die Sie zusätzlich buchen können, für die Sie aber gegebenenfalls eine gesonderte Rechnung vom Krankenhaus bekommen.

Bei der Aufnahme zur stationären Behandlung in der Abteilung für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie bringen Sie bitte den Kriterien- und Indikationenkatalog mit, den Sie im Vorfeld mit Ihrem behandelnden Arzt ausgefüllt haben.

Was Sie bei uns benötigen

Unterlagen

  • Einweisungsschein des Haus- oder Facharztes
  • Kriterien- und Indikationenkatalog, ausgefüllt vom Haus- oder Facharzt
  • Versichertenkarte
  • ggf. Röntgenbilder
  • ggf. Vorbefunde
  • ggf. Befunde zu chronischen Erkrankungen
  • ggf. Impf-Pass
  • ggf. Allergie-Pass
  • ggf. Pothesen-Pass und sonstige Pässe.

Medikamente
Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, bringen Sie diese für die ersten Tage in der Klinik mit.

Hygieneartikel

  • Handtücher/ Waschlappen
  • Zahnbürste, Zahnpasta
  • Shampoo, Duschgel
  • Kamm, Haarbüste
  • Deodorant
  • Gesichtscreme
  • ggf. Schminkutensilien
  • Nagelschere, Nagelfeile
  • ggf. Rasierutensilien
  • Haarfön
  • ggf. Tampons, Binden

 Kleidung

  • Bequeme Kleidung für den Aufenthalt auf der Station und für die Entlassung. Achten Sie darauf, dass ggf. Verbände oder Thrombosestrümpfe darunter passen.
  • Schlafanzüge/Nachthemden zum Wechseln
  • Bademantel
  • Ausreichend Unterwäsche für mehrere Tage
  • Ausreichend Strümpfe, dicke Socken
  • Hausschuhe, feste Schuhe, eventuell Schuhlöffel

Sonstiges für den persönlichen Bedarf

  • Bücher und Zeitschriften
  • Handy
  • Wecker
  • Schreibutensilien, Adressbuch
  • ggf.Brille, Kontaktlinsen, Reiniger
  • ggf. Hörgerät
  • ggf.Gehhilfen
  • angepasste Stützstrümpfe und sonstige Hilfsmittel

Nach dem Krankenhausaufenthalt

Wenn unmittelbar nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus Fragen oder Probleme auftreten, können Sie sich gerne jederzeit telefonisch an uns wenden. Bitte beachten Sie: Falls die Entlassung mehr als zwei Wochen zurückliegt, brauchen wir dafür eine Überweisung vom Facharzt.

 
 
 

Unsere Schwerpunkte

Während Ihres 7- bis 14-tägigen stationären Aufenthaltes nehmen wir uns die Zeit, um die Ursachen für Ihre Beschwerden zu suchen und gezielt zu behandeln - mit dem Ziel, Ihre Situation dauerhaft zu verbessern. Im Mittelpunkt der Therapie stehen dabei nicht allein körperliche Ursachen von Schmerzen, auch die sozialen und psychischen Auswirkungen der Beschwerden werden im sogenannten multimodalen Behandlungskonzept miteinbezogen. Hierfür steht uns eine Vielzahl an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung, die während des stationären Aufenthaltes zum Tragen kommen.

Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne, sprechen Sie uns an: 09341 800-1261.

Wir behandeln:

Rückenschmerzen z. B. bei

  • Bandscheibenvorfall,
  • Spinalkanalstenose,
  • Spondylosisthesis,
  • Skoliose,
  • Konst. Hypermobilität,
  • Degenerative Veränderungen,
  • Operationsfolgen an der Wirbelsäule

Therapieresistente Gelenkschmerzen mit Funktionsstörungen z. B.

  • des Schultergelenks,
  • des Hüftgelenks,
  • des Kniegelenks,
  • durch Operationsfolgen an Gelenken.

Anhaltende Funktionsstörungen nach Wirbelsäulen- und Gelenkoperationen und Verletzungen


Anhaltende Funktionsstörungen bei systemischen Erkrankungen wie etwa

  • Morbus Bechterew,
  • Postpolio,
  • CRPS/ Morbus Sudeck,
  • Neuropathien,
  • Osteoporose.

Chronische Schmerzstörungen des Bewegungssystems mit körperlichen und psychischen Einflussfaktoren


Diagnostik und Therapie

Manuelle Therapie

Osteopathie

Bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, Ultraschall)

Infiltrationstherapie unter bildgebender Kontrolle

Akupunktur

Physikalische Therapie:

  • Thermotherapie (Wärme- und Kältetherapie) mit u. a.
    - Fango
    - Heißluft
    - Ultraschallbehandlung
    - Heißer Rolle.
  • Elektrotherapie mit u. a.
    - Interferenzstrom
    - Hochvolt
    - Niederfrequenten Reizströmen.
  • Taping
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT)
  • Rückenschule
  • Extensionsbehandlung
  • Neurophysiologische Verfahren, wie z.B. PNF, (Bobath, Brügger)
  • Sensomotorisches Training
  • Reflextherapeutische Verfahren:
    - Lymphdrainage
    - Kompressionsbehandlungen
    - Spezielle Massagetherapien, u. a. Bindegewebsmassage
  • Atemgymnastik, Allgemeine Gymnastik
  • Wassergymnastik und Aquajogging
  • Schlingentisch

Ernährungsberatung

Psychologische Diagnostik und Behandlung, u. a. durch

  • Psycholog. Einzelgespräche
  • Psychotherapie
  • Gruppentherapie
  • Entspannungsverfahren, mit autogenem Training, progressiver Muskelentspannung
  • Psychologische Schmerztherapie
 

Wir sind für Sie da

Terminvereinbarung unter Tel: 03941 800-1261

Sankat, MBA, Dennis

Chefarzt Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezielle Schmerztherapie

Tel: 09341 800-1261
dennis.sankat@khtbb.de

Dezini-Kehl, Barbara

Bereichsleiterin Physikalische Therapie

Tel: 09341 800-1215
barbara.dezini-kehl@khtbb.de

Andreas Fleckenstein, Cornelia Johannes und

Ergotherapeuten
andreas.fleckenstein@khtbb.de
cornelia.johannes@khtbb.de

Schorner, Marzena

Algesiologische Fachassistentin "Pain Nurse"

 

Mit uns zum Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Schmerztherapie

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber,

auf Ihrem Weg zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie würden wir Sie gerne ein Stück begleiten und haben hier alle wichtigen Informationen für Ihre Weiterbildung zusammengestellt. Gerne können Sie sich auch in einem persönlichen Gespräch von unserem Angebot überzeugen. 

Weiterbildungsermächtigungen

Darüber hinaus können Sie interne und externe Fortbildungsveranstaltungen besuchen.

Unfallchirurgie/Orthopädie/Spezielle Schmerztherapie Dennis Sankat i.B.

Famulanten

Sie sind herzlich willkommen. Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Famulatur in unserem Krankenhaus zu absolvieren. Es erwartet Sie eine praxisbezogene und intensive Ausbildung in freundlicher und familiärer Atmosphäre. Sie werden aktiv in die klinischen Abläufe und das Stationsgeschehen eingebunden, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Wir würden uns freuen, interessierte und engagierte Studenten in unserem Haus begrüßen zu dürfen.


Bitte senden Sie Ihre Anfragen mit einem kurzen Bewerbungsschreiben und Lebenslauf direkt an das Sekretariat der Fachabteilung Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie oder per E-Mail an: bewerbung@khtbb.de

Arbeitszeit

Die Arbeitszeit entspricht dem gängigen Arbeitszeitmodell. Mehrarbeit wird möglichst vermieden und ansonsten in Freizeit ausgeglichen. Wenn Sie es wünschen, können Sie bei uns auch in Teilzeit arbeiten. Gemeinsam finden wir eine Regelung, die Ihren Bedürfnissen entspricht.

Vergütung

Unsere Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag TVöD-K (im Ärztlichen Dienst TV-Ärzte / VKA). Hiermit verbunden sind eine betriebliche Altersvorsorge sowie die betriebliche Förderung Vermögenswirksamer Leistungen.

Kontakt

Greiff, Barbara

Personalleiterin

Tel: 07931 58-2010
Fax:07931 58-2091
barbara.greiff@ckbm.de

Was Sie sonst noch wissen sollten

Unser Krankenhaus liegt inmitten von Tauberbischofsheim, Kreisstadt des Main-Tauber-Kreises. Die Stadt mit 13.000 Einwohnern liegt sehr reizvoll und verkehrsgünstig in Mitten des Lieblichen Taubertals an der Romantischen Straße. Tauberbischofsheim kann auf eine über 1250-jährige Geschichte zurück blicken: Um 735 gründete Bonifatius in Tauberbischofsheim das erste Frauenkloster; die Verleihung des Stadtrechts folgte zwischen 1237 und 1245. Nach der Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des Bundesfamilienministeriums liegt der Main-Tauber-Kreis bei der Familienfreundlichkeit unter den „Top Zwölf“ in Deutschland.

Unsere Mitarbeiter schätzen das gute Betriebsklima im Krankenhaus Tauberbischofsheim.

Einen Überblick über die zur Zeit zu besetzenden Stellen erhalten Sie in der Stellenbörse.

 

Informationen für Einweiser

Akute, subakute und chronische Beschwerden am Bewegungssystem zur Diagnostik und nichtoperativen Komplexbehandlung
 
Therapieresistenter Rückenschmerz mit Funktionsstörungen z.B. bei

  • Bandscheibenvorfall,
  • Spinalkanalstenose,
  • Spondylolisthesis,
  • Skoliose,
  • Konst. Hypermobilität,
  • deg. Veränderungen.

Therapieresistente Gelenkschmerzen mit Funktionsstörungen z.B. des

  • Schultergelenks,
  • Hüftgelenks,
  • Kniegelenks.

Anhaltende Funktionsstörungen nach Wirbelsäulen-/Gelenkoperationen und Verletzungen

Anhaltende Funktionsstörungen bei systemischen Erkrankungen

  • M. Bechterew,
  • Postpolio,
  • CRPS/ M. Sudeck,
  • Neuropathien,
  • Osteoporose.

Chronische Schmerzstörungen des Bewegungssystems mit körperlichen und psychischen Einflussfaktoren


Behandlungsschwerpunkte


Interdisziplinäre Differentialdiagnostik nach akutmedizinischen Standards (vgl. OPS 8-977) und Festlegung von Behandlungsschwerpunkten

Anwendung des OPS 8-97 Verfahrensanweisung Ärzte – Medizincontrolling gemäß dem Konsens der ANOA mit dem MdK RLP (2006)

Schmerztherapeutische Testdiagnostik:

  • Ärztliche Schmerzanamnese,
  • MPSS nach Gerbershagen,
  • Heidelberger Rückenschmerzfragebogen
  • Pain-Detect
  • DASS -Fragebogen.

Beurteilung oder Auswertung apparativer Diagnostik unter Funktionspathologischen Aspekten (mindestens 1 der folgenden Verfahren):

  • Röntgen, MRT, CT, Scan etc.
  • andere Verfahren zur Verifizierung von Pathologien oder Funktionspathologien am Bewegungssystem.

Psychodiagnostik:

  • psychische Statuserhebung (siehe ärztliche Aufnahmeuntersuchung),
  • Testdiagnostik: DASS, FW-7, SF-12,
  • Psychotherapie,
  • Psychologische Schmerztherapie.

Schmerztherapie:

  • SF-12
  • Anpassung der medikamentösen Schmerztherapie,
  • Infusionsbehandlung,
  • Psychologische Schmerztherapie.

Manuelle Medizin (einschließlich osteopathischer Verfahren):

  • Reflextherapie,
  • TENS,
  • Neuraltherapie,
  • Akupunktur,
  • Dry Needling,

Infiltrationstherapie:

  • Therapeutische Lokalanästhesie,
  • Intraartikuläre, periartikuläre Injektionen,
  • Vegetative Blockaden,
  • Wirbelsäulennahe Injektionen,
  • Andere gezielte therapeutische Injektionen.

Psychotherapie:

  • Tiefenpsychologisch und/oder
  • Verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie.

Interdisziplinäre Teambesprechung

Standardisiertes therapeutisches Assessment unterschiedlicher Fachdisziplinen für die jeweiligen relevanten Behandlungsverfahren unter ärztlicher Leitung:

  • Ausgefülltes Formblatt der Konservativen Orthopädie und Speziellen Schmerztherapie  mit Angabe der klinischen Pfade,
  • Anwesenheitsliste der beteiligten Therapeuten.

Wann ist eine stationäre Therapie für Ihren Patienten sinnvoll? Einen ersten Überblick können Sie sich mit unserem Kriterien- und Indikationenkatalog verschaffen. Sprechen Sie mich gerne direkt an:

Sankat, MBA, Dennis

Chefarzt Konservative Orthopädie und Spezielle Schmerztherapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Spezielle Schmerztherapie

Tel: 09341 800-1261
dennis.sankat@khtbb.de

 
 
 
 
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